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    Anlässlich der 1200-Jahr-Feier 1952 zur Ersterwähnung des Dorfes im Jahre 752, des ersten größeren Volksfestes nach dem Zweiten Weltkrieg in der Marburger Gegend, wurde das Heimatlied Lohra über'm Wiesengrund von Reinhard Ide komponiert. Der Text stammt von Wilhelm Ide:

     

    1. Dunkle Berge, lichte Fluren, bachumglänzter Waldessaum!
    Auf der Kindheit goldnen Spuren schreit ich wie in sel'gem Traum:
    Helle Giebel seh ich ragen, festgefügt und kerngesund,
    Kraftgebälk aus Vätertagen - Lohra überm Wiesengrund.
    2. Tausend Jahre sind entschwunden, Jahre voller Lust und Leid.
    Tausend Jahre sind Sekunden vor dem Herrn der Ewigkeit.
    Seit der Pflug zum ersten Male Furchen zog durchs braune Land,
    hielt er über unserm Tale segnend seine Vaterhand.
    3. Heimatkirche, dein Geläute folgt mir nach von Ort zu Ort.
    Seit Jahrhunderten wie heute mahnt es wie ein Vaterwort.
    Fremde zauberische Lieder locken in die Welt hinein.
    Immer wieder, immer wieder klingt die Heimatglocke drein.
    4. Schutzbereit wie Mutterhände hebt die Linde ihr Geäst.
    Fahrtenglück ist schnell zu Ende, in der Heimat steh ich fest.-
    Jugendgold auf stillen Gassen, Hoffnungsgrün in weiter Rund.-
    Nie soll mir dein Bild verblassen; Lohra überm Wiesengrund!


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